Noch Fragen – wir haben die Antworten für Sie

Wir freuen uns für Ihr Interesse an GRASPAP® und haben Ihnen ein paar nützliche Hintergrundinformationen zur Herstellung, Verarbeitung sowie zur generellen Positionierung von GRASPAP® zusammen gestellt.

Sollten weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne!

GRASPAP® Herstellung

Gras ist im Prinzip überall in großen Mengen verfügbar und gehört zu den schnell nachwachsenden Rohstoffen. Die Herstellung der Gras-Pellets erfordert den Einsatz wesentlich geringere Energieressourcen als herkömmliche Rohstoffe für die Papierindustrie.

Mit GRASPAP® wurde ein Granulat (Pellet) entwickelt, dass zu 100% aus einem natürlichen Stoff besteht. Durch die rein mechanische Vorbehandlung wurde es soweit aufbereitet, dass es für die Papierproduktion geeignet ist. Zusätzliche Qualitätsmerkmale sind der komplette Verzicht auf Chemikalien sowie der stark reduzierte Einsatz von Wasser während des Produktionsprozesses.

Außerdem liegt die Ausbeute im Sichtungsprozesses von Gras bei nahezu 100%.während sie für Zellstoff, durch die Entfernung des Lignins im Rohstoff, wesentlich geringer (etwa bei 50%) ausfällt. Die Ökobilanz ist im Vergleich zu traditionellen Werkstoffen sehr positiv und bietet Potenziale, um zusätzlich CO2-Emmissiuonen einzusparen.

Durch die volumenbildende Eigenschaft von GRASPAP®, eignet sich dieser Rohstoff insbesondere für die Herstellung von Kartonagen. Als Substitut für Holzschliff kommen hier neben den ökologischen auch die ökonomischen Vorteile deutlich zur Geltung.

Pro Hektar Grünlandfläche können je nach Bewirtschaftung zwischen 2 und 5 Tonnen pro Jahr (Trockenmasse Heu) hergestellt werden. Bei 4,8 Mio. ha Dauergrünland in Deutschland ergeben sich daraus zwischen 10 und 24 Mio. t. pro Jahr. Legt man den Bedarf von 100.000 t. zugrunde, entspricht das einem Anteil zwischen 0,4% und 1,0% am Gesamtaufkommen. Der Einfluss auf den heutigen Heupreis ist daher eher marginal zu bewerten und sollte sich nicht wesentlich verändern.

Agrar-Experten gehen sogar davon aus, dass die Menge an Grünlandflächen ansteigen wird. Die dadurch zu Verfügung stehende Mehrmenge könnte Preissteigerungen für die Zukunft mindestens kompensieren.

Die Leitidee lautet: „Aus der Region, für die Region“. Damit ist ein lokales Versorgungskonzept gemeint, dass eine Produktion von GRASPAP® in der jeweiligen Nähe zur Papierfabrik anstrebt. Dieser Ansatz resultiert in erster Linie aus der Tatsache, dass sowohl der Rohstoff-Lieferant als auch die Papierfabrik gemeinsam in einer ländlichen Region ansässig sind. Etwaige Logistikkosten sowie eine geringe CO2-Belastung werden durch die lokale Fertigung auf ein Minimum begrenzt.

Ab einem Vertragszeitraum von fünf Jahren und einer benötigten Jahresmenge von 10.000 to ergeben sich zusätzliche Einsparpotenziale, wenn die GRASPAP®-Produktion auf dem Werksgelände der jeweiligen Papierfabrik stattfindet.

CREAPAPER bezeichnet diese Form der Zusammenarbeit als „Systempartnerschaft“, da über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren eine definierte Menge abgenommen wird. Der enorme Vorteil an diesem Konzept bietet die integrierte Lieferkette sowie die enge Abstimmung vor Ort. Zusätzlich werden entstehende Kostensynergien auf den Rohstoffpreis angerechnet, sofern Leistungen durch die Papierfabrik günstiger erbracht werden können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann informieren wir Sie gerne im Rahmen eines persönlichen Gespräches, wie Sie Systempartner von GRASPAP® werden können.

Das Herstellungsverfahren berücksichtigt die gängigsten Anforderungen der Papierproduktion. So können wir GRASPAP® in unterschiedliche Faserlängen realisieren. Ferner kann bereits im Vorfeld der gewünschte Feinstoffanteil und/oder die Verteilung der Fraktionen (Lang- und Kurzfasern) bestimmt werden.

Eine durch CREAPAPER im Auftrag gegebene Studie zur Versorgungssicherheit von Gras als Rohstoff für GRASPAP® ergab, dass bei einem Grasanteil von 30% die erforderlichen Grünlandflächen bei Weitem ausreichen und genügend Kapazitäten bestehen.

Durch das Regionalkonzept stehen ausreichende Mengen an GRASPAP® zur Verfügung.

Für die Herstellung werden langfristige Verträge mit Systempartnern gezeichnet.

CREAPAPER arbeitet gerne mit Partnern zusammen, die uns mit qualitativ hochwertigem Heu lokal beliefern. Die Grundvoraussetzung ist dabei eine Lieferantenvereinbarung, die Sie als zukünftiger Partner mit uns abschließen. Auf Grundlage einer Qualifizierung des angebotenen Heus werden wir im Vorfeld Qualitätsmerkmale und akzeptable Schwankungsbreiten miteinander vereinbaren.

Bitte nutzen Sie zur ersten Kontaktaufnahme unseren Button „Heu-Lieferant werden“ und geben uns zur bessern Gesprächsvorbereitung ein paar zusätzliche Hintergrundinformationen zu Ihrem Betrieb.

Besonders gerne arbeiten wir mit Maschinenringen in einer Region zusammen, da diese erfahrungsgemäß unsere Mengenanforderungen am besten erfüllen können.

Die Qualitätssicherung basiert auf einem integrierten 5-stufigen System, um eine stets gleichbleibende Güte von GRASPAP® zu gewährleisten. Jeder Prozessschritt vom Heu-Lieferant, über die Produktion bis hin zum Kunden, ist dabei mit klaren Verantwortlichkeiten definiert.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat mit uns ein Projekt zu Grundlagenforschung gefördert, welches speziell auf die Herstellung von Graspapier ausgerichtet war. Das Projekt wurde im Mai 2015 gemeinsam mit unseren Partnern, der Papiertechnischen Stiftung (PTS) und der Universität Bonn, erfolgreich realisiert und liefert interessante Erkenntnisse, die auf Praxistests an unterschiedlichen Papiermaschinen basieren.

GRASPAP® Verarbeitung

Bei GRASPAP® handelt es sich um einen neuen Rohstoff für die Papierherstellung, der eine individuelle Einführung am jeweiligen Standort bedarf. Um diesen Prozess tatkräftig zu begleiten, steht Ihnen ein Spezialisten-Team von CREAPAPER für ein individuellen Setup zur Verfügung Somit ist gewährleistet, dass schnell und effizient der optimale Rohstoffmix gefunden wird. Vertrauen Sie auf das spezielle Knowhow unserer Experten.

Durch die volumenbildende Eigenschaft von GRASPAP®, eignet sich dieser Rohstoff insbesondere für die Herstellung von Kartonagen. Als Substitut für Holzschliff kommen hier neben den ökologischen auch die ökonomischen Vorteile deutlich zur Geltung.

Die Kalkulation für diesen neuen Rohstoff erfolgt immer individuell und basiert dabei auf gewünschte Abnahmemengen.

Sollten Sie größere Mengen über einen Vertragszeitraum von fünf Jahren und eine Jahresmenge von 10.000 to wünschen, empfehlen wir Ihnen das Konzept zur GRASPAP®-Systempartnerschaft. Unsere Mitarbeiter informieren Sie gerne über die Konditione

Die Versorgung Ihrer Papierfabrik mit GRASPAP® erfolgt ganz nach Ihren Wünschen in einem regelmäßigen Turnus von ein bis zwei Mal pro Woche. Die Pellets sind in praktischen BigPacks zu Losgrößen von 350 kg bzw.500 kg verfügbar.

Alternativ entwerfen wir gerne mit Ihnen ein Versorgungskonzept mit Silofahrzeugen.

Bei jeder Belieferung wird standardmäßig ein Produktblatt beigefügt, das Ihnen Auskünfte zur Lagerhaltung von GRASPAP® gibt. Um ungewünschte Beeinträchtigungen von GRASPAP® zu vermeiden, empfehlen wir diesen wichtigen Hinweisen zu entsprechen. Das wichtigste Kriterium für eine optimale Lagerung ist ein geschützter, trockener Bereich.

GRASPAP® ist ein neuer Rohstoff und wurde an unterschiedlichen Papiermaschinen getestet. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass ein besonders Setup sowie eine gute Vorbereitungen im Vorfeld entscheidend für das spätere Endprodukt sind. Für diese Aufgabe stehen Ihnen Spezialisten von CRASPAP tatkräftig zur Seite.

Grundsätzlich erfüllt GRASPAP® die wesentlichen Anforderungen der Papierproduktion. So können wir GRASPAP® in unterschiedlichen Faserlängen herstellen. Ferner können bereits im Vorfeld der gewünschte Feinstoffanteil und/oder die Verteilung der Fraktionen (Lang- und Kurzfasern) bestimmt werden.

Bei der Entwicklung von GRASPAP® haben wir unser Produkt zu unterschiedlichen Themenstellungen durch akkreditierte Institute zertifizieren lassen:

PTS Testergebnisse
Bestätigung der Tauglichkeit von Gras zur Herstellung von Papier. Insbesondere wird die Eignung für die Fertigung von Kartonagen hervorgehoben. Die Recyclingfähigkeit von Graspapier wird bestätigt.

TÜV Rheinland
Bestätigung der Unbedenklichkeit von Gras-Papier hinsichtlich dermatologischer und allergener Wirkungen sowie der Lebensmitteltauglichkeit.

IFEU
Erstellung einer Ökobilanz für die Rohstoffe Zellstoff, Altpapier und GRASPAP®

ISEGA
Bestätigung der lebensmittelrechtliche Unbedenklichkeit des Rohstoffs GRASPAP® gemäß der XXXVI. Empfehlung

Die Produktion und Verarbeitung von Gras in der Papier- und Kartonage-Industrie ist patentrechtlich abgesichert. Es bezieht sich auf den Einsatz von Gräsern (inkl. Seegras), mit Ausnahme von Miscanthuis , mit einem Anteil von mehr als 9% bei der Herstellung von Papieren und Kartonage.

Das Deutsche Patent (Nr.10.2012.107.193.4) wurde bereits erteilt; das internationale Patent ist begutachtet und das entsprechende Genehmigungsverfahren ebenfalls eingeleitet. Ferner besteht ein weiteres Patent für die Verfahrenstechnik zur Verarbeitung von Gräsern und der Herstellung von GRASPAP® (Nr. P134.98DE00).

GRASPAP® Positionierung im Papiermarkt

GRASPAP® konnte mit seinen Leistungen in verschiedenen Praxistests überzeugen und bietet viele Vorteile für die Papierindustrie:

Festigkeitswerte
Durch die besondere volumenbildende Eigenschaft von GRASPAP® eignet sich dieser Rohstoff insbesondere für die Herstellung von Kartonagen und ist als Substitut für Holzschliff geeignet.

Kostenvorteile
Wird GRASPAP® eingesetzt als Substitut für Zellstoff oder Holzschliff, so entstehen Kostenvorteile entsprechend der eingesetzten Mengen.

Preisstabilität
Die aus den Rohstoffmärkten bekannten Preisschwankungen werden beim Einsatz von GRASPAP® durch eine regionale Produktion und langfristigen Lieferantenkonzepten vermieden. Ein Thema, das durch die positiven Entwicklungen im Bereich der Kartonagen und den daraus resultierenden Preissteigerungen für Rohstoffe, eine zusätzliche Bedeutung erlangt.

Umsatzentwicklung
Wird GRASPAP® eingesetzt, um ein ausgesprochen ökologisches und nachhaltiges Produkt herzustellen, bestehen beste Chancen, angemessene Preise zu erzielen. Märkte, die heute noch dem Wettbewerber überlassen werden, können morgen in Angriff genommen werden.

Transport und Logistik
Durch eine regionale Produktion kann eine optimierte Versorgung mit Rohstoffen ermöglicht werden. Dieses bietet deutliche Vorteile in der Bevorratung und Lagerhaltung. Die Pellets lassen sich über ein Silo-System optimal in das Produktionssystem einbinden.

Ökobilanz
Die Vorliegenden Ökobilanzen bestätigen, dass durch den Einsatz von GRASPAP® im Bereich der CO2 Emissionen deutliche Einsparungen erzielt werden können. Ein guter Beitrag für jede Ökobilanz.

Im Trend der Zeit
Nachhaltige Produkte liegen eindeutig im Trend der Zeit. Das Umweltbewusstsein der Menschen und die Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten steigt kontinuierlich an. Mit den steigenden Bedarfen an Verpackungen wird der Trend auch hier schnell Eingang finden und Nachfrage auslösen.

Zukunftsorientiert
Der Einsatz von Holz für eine energetische Zwecke nimmt zu und ist deutlich als politischer Wille kommuniziert. Gras dem entsprechend für eine stoffliche Verwertung einzusetzen ohne dabei einen Schaden für Menschen oder Tiere zu verursachen, ist somit nicht nur eine zukunftsorientierte Lösung sondern auch ein Beitrag zur Zukunftssicherung Ihres Unternehmens.

Reduzierte Altpapierverfügbarkeiten, schlechte Altpapierqualität und ein steigender Bedarf an Kartonagen ergeben gute Potenziale für GRASPAP®, um sich als weiterer Rohstoff für die Papierherstellung zu etablieren.

Die vorliegenden Ökobilanzen bestätigen, dass durch den Einsatz von GRASPAP® schädliche Treibhausgase eingespart werden. GRASPAP® weist im Vergleich zu Zellstoff einen um fast 50% besseren CO2-Wert aus. Die Bilanz gegenüber Altpapier (deinkt) ist mit mehr als 30 % verringerten Emissionswerte ebenfalls positiv.

Durch die regionale Produktion kann eine optimierte Versorgung mit Rohstoffen ermöglicht werden. Die Transportabläufe werden dabei auf ein Minimum reduziert – Importe aus Übersee können durch den Einsatz von GRASPAP® stark reduziert werden.

Durch die rein mechanische Herstellung wurde GRASPAP® ist der Rohstoff zu 100% ökologisch aufbereitet. Dabei verzichten wir komplett auf den Einsatz von Chemikalien und reduzieren extrem den Verbrauch von Wasser während des Produktionsprozesses. Durch das Aufbereitungsverfahren wird im Vergleich zu traditionellen Rohstoffen erheblich Energie eingespart.

Nachhaltigkeit
Der Einsatz von GRASPAP® wird in der Phase I über den Ansatz der Nachhaltigkeit erfolgen und zur Entwicklung neuer „grüner“ Papierprodukte führen. Dieses erfordert Entwicklungszeit und wird in kleinen Schritten mit kleinen Mengen erfolgen.

Rohstoffkosten
Experten prognostizieren steigende Rohstoffpreise für Zellstoff und auch Altpapier. Die Altpapierrücklaufquote lag 2014 bei 74% – somit ist eine fast maximale Ausschöpfung in Deutschland erreicht. Die Nachfrage steigt jedoch mit 2% schneller und führt tendenziell zu höheren Preisen.

Durch den lokalen Ansatz von GRASPAP® werden unnötige Transportkosten und Kosten für die Stoffaufbereitung vermieden. Im Vergleich zu Zellstoffen ist GRASPAP® deutlich günstiger; im Vergleich zu Altpapier wird die Preisdifferenz mit zunehmender Zeit kleiner.

Altpapier
Deutschland ist weltweit führend in der Recyclingquote von Papier, Pappe und Kartonage.

Altpapier bleibt für die Papierproduktion unverzichtbar und dafür der unumstrittene Rohstoff.

Experten weisen jedoch darauf hin, dass durch die hohe Anzahl an Recyclingzyklen die Altpapierfasern an Qualität verlieren. Ferner treten vereinzelnd unerwünschte Stoffe im Altpapierkreislauf auf. Es handelt sich dabei um Chemikalien, die an Papierfasern gut haften und wasserlöslich sind. Beispiele hierfür sind bestimmte Mineralölbestandteile in Druckfarben, die Altpapier verunreinigen. Diese Verunreinigungen gefährden den Einsatz von Altpapier etwa als Verpackung für Cerealien, Mehl oder Reis und anderen Lebensmittelkontaktpapieren.

Gras als Ausgangsmaterial für GRASPAP® ist hingegen fast überall in ausreichender Menge verfügbar und zudem ein natürlich und schnell nachwachsender Rohstoff, der ohne Einsatz von Chemie auskommt. GRASPAP® kann für Bereiche der Lebensmittel-Industrie eingesetzt werden.

Die besonderen Eigenschaften von GRASPAP® sind die technischen Eigenschaften der Fasern, die bei reduzierten Materialeinsatz für ausgesprochen gute Volumenwerte und Festigkeiten sorgen.

Kostenvorteile bestehen bereits im Fall der Substitution von Zellstoff und werden auch im Bereich der Altpapiere aufgrund der prognostizierten Entwicklung entstehen.

Die Entwicklung von GRASPAP® ist bereits weit voran geschritten. Derzeit wird ein Konzept erarbeitet, das mit Partnern aus der Industrie und/oder Investoren einen Produkt-Launch vorsieht. Dafür sind noch wenige Praxistest sowie die Detaillierung des Markteinstrittes notwendig.

Sollten wir Ihr Interesse an GRASPAP® geweckt haben und können Sie sich mit uns den Markteintritt für diesen innovativen Rohstoff vorstellen, dann freuen wir uns auf Ihren Kontakt.